Wie funktioniert die Untersuchung?

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Wie funktioniert die Untersuchung?

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der Röntgenstrahlen gezielt auf die Brust gerichtet werden. Andere Körperteile werden nicht direkt durchstrahlt.

Die Röntgenstrahlen durchdringen die Brust und werden durch die verschiedenen Bruststrukturen, wie Drüsen- und Bindegewebe, unterschiedlich stark abgeschwächt. Ein Röntgendetektor registriert die unterschiedlich stark ankommende Strahlung auf der Gegenseite. So entsteht ein „Schattenbild“ der Brust. Mit der Mammographie können bereits kleinste Veränderungen der Gewebestruktur der Brust aufgespürt werden, lange bevor eine Verhärtung oder ein Knoten ertastet wird.

Analog und digital – was ist der Unterschied?

Bei der konventionellen, analogen Mammographie wird mit Röntgenstrahlen ein lichtempfindlicher Film belichtet und danach entwickelt. Das digitale Röntgen ist die moderne Fortentwicklung des konventionellen Röntgens, bei dem nicht mehr ein Film, sondern ein digitales Detektorsystem belichtet wird.

Es registriert die unterschiedlich stark ankommende Strahlung und wandelt die Signale in ein Bild auf dem Computer um. Dieses digitale Detektorsystem reagiert viel empfindlicher auf Strahlen als Röntgenfilme. Dadurch sinkt die Strahlenbelastung bei der Untersuchung enorm.

Volldigitale Mammographie

Die volldigitale Mammographie geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sie statt einer Speicherfolie einen digitalen Strahlendetektor verwendet. Er reagiert noch einmal deutlich sensibler auf Röntgenstrahlen als die Speicherfolie. Dadurch wird bei der volldigitalen Mammographie die benötigte Strahlung nochmals reduziert.

Microdosis Mammographie 

Der digitale Detektor der Microdosis Mammographie reagiert noch deutlich sensibler auf Röntgenstrahlen als die Speicherfolie, so dass nur eine minimale Strahlendosis gebraucht wird.

Das Microdosis Mammographie-Gerät zeichnet sich zusätzlich durch eine extrem hohe Detailauflösung aus, die für eine exzellente Bildqualität sorgt. Trotz niedriger Strahlung ist deshalb keine Qualitätsminderung der Bilder zu befürchten. Ganz im Gegenteil -  die außergewöhnlich gute Kontrastauflösung ist ein weiterer Grund dafür, dass man mit einer wesentlich geringeren Strahlendosis auskommt.

Weitere ausführliche Informationen zur Microdosis Mammographie.

Mehr Sicherheit durch Nachbearbeitung der Aufnahmen

Weil bei der digitalen Mammographie kein Film mehr entwickelt wird, stehen die Bilder unmittelbar nach der Untersuchung zur Begutachtung bereit. Durch die schnelle und sichere Auswertung am Computer bleibt langes Warten auf den Befund erspart.

Am Bildschirm kann die Aufnahme zudem weiter bearbeitet werden, zum Beispiel kann man bestimmte Bezirke rasch vergrößern, was die genaue Beurteilung eines verdächtigen Befundes erleichtert. So können auch kleinste, früher nur schwer sichtbare Auffälligkeiten präzise erkannt bzw. gute von bösartigen Veränderungen abgegrenzt werden. Damit hat sich die Diagnostik von Brustkrebs erheblich verbessert.

Unser digitales Archivierungssystem erlaubt es zudem einfach und schnell, ältere Aufnahmen mit neuen Bildern zu vergleichen. Wir vergleichen selbstverständlich unsere Bilder auch mit denen von Ihnen mitgebrachten Folienbildern oder auswärtigen Bildern auf CD.