Wie läuft die Cardio-CT ab?

Telefon: 089 - 2060 40 300

Sprechzeiten

Sie erreichen uns

Mo – Fr 8.00 – 19.30 Uhr,
Samstags nach Vereinbarung

Nach einem intensiven Vorgespräch zu unklaren Beschwerden, Schmerzen, familiärer Vorbelastung oder Vorerkrankungen entscheidet Ihr behandelnder Arzt in jedem Fall individuell, ob eine Cardio-CT indiziert ist.

Schnelle und einfache Diagnose – ohne Eingriff in den Körper

Als Cardio-CT (Herz-Computertomographie) bezeichnet man die Untersuchung der Herzkranzgefäße mit Hilfe eines modernen ultraschnellen Multislice- (Mehrschicht)-Computertomographen. Dieses Gerät fertigt in wenigen Sekunden Schichtaufnahmen des Herzens an, die später am Computer weiter bearbeitet werden können. Mehr zur Computertomographie

Im Rahmen einer Cardio-CT kann eine koronare Herzkrankheit schon in sehr frühen Stadien diagnostiziert werden. Die Untersuchung ist eine unkomplizierte Methode, um Gefäßverkalkungen und –verengungen nachzuweisen, ohne dass ein direkter Eingriff in den Körper erfolgt, wie zum Beispiel bei einer Herzkatheteruntersuchung.

Erster Schritt: Suche nach Verkalkungen

In der Regel wird bei der Cardio-CT zuerst eine sogenannte Koronarkalkmessung durchgeführt, um die Menge der Kalkablagerungen (Kalk-Score) in den Herzkranzgefäßen zu messen. Verkalkungen treten schon in den Anfangsstadien der koronaren Herzkrankheit auf, lange bevor hochgradige Verengungen in den Herzkranzgefäßen zu Beschwerden führen.

Die Messung des Koronarkalks ermöglicht eine Einschätzung des persönlichen Risikos für eine koronare Herzerkrankung – und damit auch für einen Herzinfarkt. Bei ausgeprägten Kalkablagerungen liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine koronare Herzkrankheit vor.

Zweiter Schritt: Suche nach Veränderungen der Herzkranzgefäße

Findet man bei einer Koronarkalkmessung Verkalkungen oder bestehen unklare thorakale Beschwerden, kann zusätzlich eine so genannte CT-Koronarangiographie durchgeführt werden – damit werden die durchbluteten Herzkranzgefäße sichtbar gemacht.

Bei der CT-Koronarangiographie wird  nach Gefäßverengungen gesucht, die den Blutfluss behindern, und deren Schweregrad bestimmt. Die Untersuchung kann darüber Klarheit verschaffen, ob tatsächlich bereits eine koronare Herzkrankheit mit behandlungsbedürftigen Engstellen der Herzkranzgefäße vorliegt. Für die Untersuchung muss lediglich ein Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt werden.

Die Kalk-Score Untersuchung dauert etwa 5 Minuten, die CT-Koronarangiographie etwa 10 bis 15 Minuten und belasten die Patienten kaum. Sie können sofort nach der Untersuchung nach Hause gehen.