Schilddrüse, Ultraschall, Schilddrüsenszintigraphie

Die Blutuntersuchung

Messung des schilddrüsenstimulierenden Hormons

Mit Hilfe einer Blutuntersuchung lässt sich die Funktion der Schilddrüse beurteilen. Gemessen wird in erster Linie der Spiegel des Hormons TSH, das ist die Abkürzung für Thyreoidea- (=Schilddrüse) stimulierendes Hormon. TSH wird in der Hirnanhangdrüse gebildet und steuert die Schilddrüsenfunktion, indem es die Schilddrüse zur Bildung und Freisetzung von Hormonen anregt.

Befinden sich große Mengen von Schilddrüsenhormonen im Blut, dann wird normalerweise aus der Hirnanhangdrüse weniger TSH freigesetzt, um die Hormonbildung in der Schilddrüse zu bremsen. Sinkt dagegen die Menge der Schilddrüsenhormone im Blut ab, wird aus der Hirnanhangdrüse mehr TSH freigesetzt, um die Hormonbildung in der Schilddrüse anzukurbeln.

Ein zu hoher TSH-Wert ist somit in der Regel ein wichtiger Hinweis auf eine Unterfunktion der Schilddrüse. Ein zu niedriger TSH-Wert ist dagegen in der Regel ein Zeichen für eine Schilddrüsenüberfunktion.

Überprüfung der Schilddrüsenhormone

Wenn der TSH-Wert nicht normal ist, werden auch die Werte der Schilddrüsenhormone „freies T3“ (Trijodthyronin) und „freies T4“ (Thyroxin) bestimmt, um zu erkennen, ob es sich um eine leichte Störung handelt oder ob bereits eine ausgeprägte Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegt.

Besteht der Verdacht auf eine chronische Schilddrüsenentzündung, werden zusätzlich bestimmte Schilddrüsenantikörper im Blut bestimmt.

Hier wird die Untersuchung angeboten

Der Schilddrüsen-Check-up wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: