Untersuchungsaufnahme, Interventionelle Radiologie

Warum wird eine RSO durchgeführt?

Gelenkentzündung bei Arthritis und Arthrose

Rheumatische Gelenkerkrankungen werden durch körpereigene Abwehrstoffe verursacht, die zu einer Entzündung und im weiteren Verlauf zu einer Zerstörung der Gelenkinnenhaut (Synovia) führen. Bei Verschleißerkrankung der Gelenke (Arthrosen) führt hingegen eine mechanische Reizung zu einer entzündlichen Veränderung der Gelenkschleimhaut und einer schmerzhaften Schwellung.

Gelenkzerstörung aufhalten, Beweglichkeit verbessern

Bei einer schweren akuten Entzündung können konventionelle Maßnahmen, wie eine physikalische oder medikamentöse Behandlung, oft keine nachhaltige Linderung bewirken. Hier kann die Radiosynoviorthese (RSO) wertvolle Dienste leisten:

  • Durch eine gezielte Verödung der Gelenkinnenhaut mit radioaktiven Substanzen bilden sich Entzündung, Schmerzen und häufige Gelenkergüsse in den meisten Fällen längeranhaltend zurück.
  • Außerdem wird die Gelenkfunktion häufig deutlich verbessert und zum Teil sogar vollständig wiederhergestellt.
  • Vor allem aber werden das betroffene Gelenk und die benachbarten Gelenkstrukturen meist vor der fortschreitenden Zerstörung bewahrt.

Hier wird die Behandlung angeboten

Die Radiosynoviorthese wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: