Bild, Nuklearmedizinische Untersuchung, Radiologicum München

Wie läuft eine nuklearmedizinische Untersuchung ab?

So wird die Untersuchung im Allgemeinen durchgeführt

In der Regel ist für eine nuklearmedizinische Untersuchung keinerlei spezielle Vorbereitung nötig. Je nach Art der Untersuchung kann es aber sein, dass Sie z. B. nüchtern bleiben müssen (z. B. bei der Myokardszintigraphie). Im Einzelfall kann es auch möglich sein, dass Sie bestimmte Medikamente vor der Untersuchung einnehmen oder weglassen müssen. Manchmal brauchen wir auch noch zusätzliche Informationen, wie z. B. das Ergebnis einer Blutuntersuchung (z. B. Schilddrüsenszintigraphie) oder von vorangegangenen Röntgenuntersuchungen (z. B. Frage nach Lockerung einer Gelenkprothese bei der Skelettszintigraphie oder Frage nach Lungenembolie bei der Lungenperfusionsszintigraphie). Über die Details werden Sie hierzu bei der Anmeldung zur Untersuchung informiert oder wir klären das direkt mit dem überweisenden Kollegen.

Bei einer Szintigraphie bekommen Sie in der Regel eine geringe Menge einer schwach radioaktiven Substanz in eine Armvene gespritzt. Diese schwach radioaktive Substanz besteht meist aus dem eigentlichen Strahler (in der Regel Technetium 99m, kurz: Tc99m) und - je nach zu untersuchendem Organ und Fragestellung - einem bestimmten Molekül, an das der Strahler gekoppelt ist.

Über das Blut verteilt sich die radioaktive Substanz im Körper und sammelt sich in den zu untersuchenden Organen an. Oft können schon wenige Minuten nach der Injektion die radioaktiven Signale von einer Gammakamera aufgezeichnet werden (z. B. Schilddrüsenszintigraphie). Manchmal ist aber auch eine längere Wartezeit nötig, damit sich die Substanz lange genug anreichern kann (z. B. Skelettszintigraphie). Die Aufzeichnung dauert, je nach Untersuchung, zwischen 5 und 45 Minuten und findet entweder im Liegen, Sitzen oder Stehen statt. Nach der Untersuchung erfolgt am Computer die Auswertung.

Sie sind durch die nuklearmedizinische Untersuchung in keiner Weise beeinträchtigt. Die eingesetzten gering radioaktiven Substanzen sind in aller Regel ohne Nebenwirkungen, zerfallen meist sehr schnell bzw. werden rasch über die Nieren ausgeschieden. Es treten normalerweise keine Allergien auf.

In manchen Fällen sind zusätzliche Untersuchungen, wie Ultraschall oder Blutabnahme, nötig.

Nach der Untersuchung besprechen wir mit Ihnen gemeinsam das Ergebnis und ggf. weitere Maßnahmen. Sie bekommen die Aufnahme für den überweisenden Kollegen gleich mit. Der Befund wird in der Regel separat an den überweisenden Kollegen gefaxt.

So laufen die verschiedenen Untersuchungen ab:

Hier wird die Untersuchung angeboten

Die nuklearmedizinische Diagnostik wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: