Aufnahme, Nuklearmedizinische Untersuchung

Wann ist die Untersuchung sinnvoll?

Warum eine nuklearmedizinische Untersuchung?

Nuklearmedizinische Untersuchungen werden meist zur Beurteilung der Funktion von Organen und Geweben vorgenommen. Solche Funktionsstörungen können oft das erste Zeichen einer Krankheit sein.

Nuklearmedizinische Untersuchungen sind keine Konkurrenz zu anderen bildgebenden Untersuchungen, sondern eine sinnvolle Ergänzung im diagnostischen Ablauf. Mit ihnen können bestimmte Erkrankungen früher und sicherer erkannt werden. Viele krankhafte Veränderungen können mit nuklearmedizinischen Untersuchungen bereits entdeckt werden, wenn andere Untersuchungsmethoden noch keine Hinweise auf eine Gesundheitsstörung erkennen lassen. Beispiele sind die Erkrankung der Herzkranzgefäße und damit der drohende Herzinfarkt oder die Ursache von Knochenschmerzen.

Einsatzgebiete der Nuklearmedizin

Die häufigsten nuklearmedizinischen Untersuchungen betreffen die Schilddrüse (Schilddrüsenszintigraphie), das Skelett (Skelettszintigraphie), die Durchblutung und Belüftung der Lunge (Lungenperfusions- und Ventilationsszintigraphie), die Funktion der Nieren (Nierenfunktionsszintigraphie) und des Herzmuskels (Myokardszintigraphie).

Weitere Einsatzgebiete sind die Darstellung des Lymphabflussgebietes (z. B. bei Brustkrebs oder Hautkrebs), das Aufsuchen krankhaft veränderter Nebenschilddrüsen, die Frühdiagnose bestimmter Erkrankungen des Gehirns (z. B. Morbus Parkinson), der Speiseröhre und des Magendarmtrakts (z. B. Passagestörungen) sowie das Aufsuchen von seltenen, sogenannten neuroendokrinen Tumoren und von Tumoren der Nebennieren. Zum Teil ist bei diesen Organen und Krankheiten die Beurteilung mit anderen Untersuchungsmethoden gar nicht möglich.

Hier wird die Untersuchung angeboten

Die nuklearmedizinische Diagnostik wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: