Bild, Nuklearmedizinische Untersuchung

Wie funktioniert die Untersuchung?

Stoffwechselprozesse im Inneren des Körpers markieren

Ziel der nuklearmedizinischen Diagnostik ist es, Stoffwechselvorgänge oder Funktionsvorgänge eines bestimmten Organs oder Gewebes sichtbar zu machen und Abweichungen vom Normalen frühzeitig zu erkennen.

Hierfür kommen gering radioaktive Substanzen zum Einsatz, die bei ihrem Zerfall Gammastrahlen aussenden (Radionuklide). In der Regel wird als Radionuklid Technetium 99m (Tc-99m) eingesetzt. Je nach zu untersuchendem Organ wird Tc-99m an bestimmte Moleküle gekoppelt, die in dem entsprechenden Organ verstoffwechselt, gebunden oder zumindest aufgenommen werden.

Im Allgemeinen werden die radioaktiven Substanzen über eine Armvene gespritzt und gelangen über das Blut in das zu untersuchende Organ. Dort werden sie in die Stoffwechselvorgänge eingebaut, reichern sich an und „markieren“ so den spezifischen Stoffwechselprozess.

Messung der Strahlung mit einer Gammakamera

Von außerhalb wird die im Körper freigesetzte Strahlung mit Hilfe einer Gammakamera gemessen, von einem Computer elektronisch aufbereitet und in ein Bild (Szintigramm) umgewandelt. Dieses erlaubt nun eine exakte Beurteilung der untersuchten Funktion / des Stoffwechselvorgangs des abgebildeten Organs.

Hier wird die Untersuchung angeboten

Die nuklearmedizinische Diagnostik wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: