Bilder, Nuklearmedizinische Untersuchung, Organe

In welchen Fällen wird die Nuklearmedizin angewendet?

Welche Organe werden untersucht?

Unsere Praxis bietet das gesamte Spektrum an nuklearmedizinischen (szintigraphischen) Untersuchungen an. Wir führen u. a. Untersuchungen zur Beurteilung des Funktionszustandes von folgenden Organen durch:

  • Schilddrüse: zum Beispiel zum Nachweis und zur Beurteilung von autonomen (heißen) Knoten, Entzündungen und Tumoren der Schilddrüse
  • Nebenschilddrüse: zum Beispiel zum Aufsuchen krankhafter Nebenschilddrüsenknoten
  • Herz: zum Beispiel um abzuklären, ob, wo und wie stark die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels wegen einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) eingeschränkt ist
  • Lunge: zum Beispiel bei Verdacht auf eine Lungenembolie
  • Skelett: zum Beispiel zur Abklärung von Knochenschmerzen, von Schmerzen nach Implantation einer Gelenkprothese oder auch zur Frage, ob Krebserkrankungen Tochtergeschwülste in den Knochen gesetzt haben
  • Nieren: zum Beispiel zur Beurteilung der Nierenfunktion (getrennt für die rechte und linke Niere) und zur Beurteilung des Harnabflusses
  • Magen-Darm-Trakt und Leber: zum Beispiel zur Untersuchung der Passagefunktion von Speiseröhre und Magen, zur Suche nach Blutungen im Magen-Darm-Trakt und zur Suche nach einem Meckel'schen Divertikel
  • Gehirn: zum Beispiel zur Untersuchung der Gehirndurchblutung und zur Abklärung einer Parkinson-Erkrankung
  • Lymphknoten: zum Beispiel zur Markierung des sogenannten "Wächterlymphknotens" im Abstromgebiet der Lymphe bei Brustkrebs oder Hautkrebs. Dies ist wichtig, um das Operationsrisiko zu senken und trotzdem eine exakte Information über den Befall der Lymphknoten zu bekommen.

Nuklearmedizinische Therapie

Neben der nuklearmedizinischen Diagnostik bieten wir auch alle ambulant möglichen nuklearmedizinischen Therapieformen an. Es handelt sich hierbei um die Radiosynoviorthese (RSO), d. h. die Behandlung von schmerzhaften Gelenkentzündungen und um die enossale Schmerztherapie, d. h. die Behandlung von schmerzhaften Knochenmetastasen.

Des Weiteren sind wir spezialisiert für die Vorbereitung, Vermittlung und Nachsorge zur Radiojodtherapie von Schilddrüsenerkrankungen. Da die Radiojodtherapie nur stationär durchgeführt werden darf, müssen Sie aber zur eigentlichen Therapie wenige Tage in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Für speziellere Formen der nuklearmedizinischen Therapie (z. B. Peptidrezeptor-Therapie bei neuroendokrinem Karzinom oder Antikörpertherapie bei Lymphom) sind wir gerne Ihr Ansprechpartner und gegebenenfalls Vermittler. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt Therapie.

Hier wird die Untersuchung angeboten

Die nuklearmedizinische Diagnostik wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: