Aufnahme, MRT

Weitere Fragen und Antworten zu MRT

Eignet sich die MRT zur Untersuchung des Herzens?

Als schonendes Verfahren hat die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) das Spektrum bei der Diagnostik von Herzerkrankungen erheblich erweitert. Ohne jegliche Strahlenbelastung und völlig schmerzlos können wir mit Hilfe der modernen Hochleistungs-MRT-Geräte Aufnahmen von jeder Ebene des Herzens anfertigen und zu dreidimensionalen Bildern zusammensetzen.

Auf diese Weise erhalten wir detailliert Auskunft über die Größe des Herzens, alle Herzinnenräume, die Dicke der Herzwände, die Struktur und Funktion der Herzklappen, die Durchblutung des Herzmuskels und die Leistungsfähigkeit des Herzens.

Diese Untersuchung wird in der Radiologie Isar Medizin Zentrum angeboten.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff "MRCP"?

MRCP bedeutet „Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie“ und ist der Fachbegriff für eine MRT-Untersuchung der Gallenwege und dem Gang der Bauchspeicheldrüse. Sie ist eine Ergänzung zur Untersuchung der Leber.

Bislang war die Diagnostik von krankhaften Veränderungen der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsengangs vor allem mit Hilfe der so genannten ERCP (endoskopische retrogade Cholangio-Pankreatikographie) möglich, bei der die Untersuchung mittels eines Endoskops erfolgt. Die ERCP ist ein invasives Verfahren - das bedeutet, sie ist mit einem direkten Eingriff in den Körper verbunden.

Mit Hilfe der MRCP steht nun ein nicht invasives Verfahren zur Verfügung, mit der zum Beispiel Gallenstauungen infolge eines Gallensteins schonend und sicher diagnostiziert werden können.

Eignet sich die MRT zur Diagnose von Tumoren?

Viele gut- und bösartige Tumoren lassen sich mit einer MRT schonend und sicher erkennen. In manchen Fällen sind jedoch andere oder weitere Untersuchungen nötig.

Die MRT ist eine der wichtigsten Untersuchungsmethoden bei Verdacht auf eine Tumorerkrankung der Muskulatur, der Knochen, des zentralen Nervensystems (Kopf und Wirbelsäule), der Bauchorgane und der weiblichen Beckenorgane. Auch zur Krebsvorsorgeuntersuchung der Prostata leistet die MRT gute Dienste, weil mit ihr schon kleinste Veränderungen der Gewebestruktur sicher erkannt und beurteilt werden können.

Ein weiteres Beispiel ist die so genannte Mamma-MRT der Brust, die ebenfalls sehr gute diagnostische Ergebnisse liefert. Sie wird meist ergänzend zur Mammographie und zur Sonographie (Ultraschall) der weiblichen Brust eingesetzt. Gerade dann, wenn bei der Mammographie oder im Ultraschall kein eindeutiger Befund vorliegt, kann diese Untersuchung therapieentscheidend sein.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Im Gegensatz zur Computertomographie (CT), die mit Röntgenstrahlen arbeitet, werden bei der MRT Schichtaufnahmen des Körpers mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen erzeugt. Die Patienten sind deshalb bei der MRT keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Untersuchung ermöglicht eine Ansicht des Körpers aus allen Richtungen.

Die strahlungsfreie MRT wird oft als Konkurrenz zur CT dargestellt. Wir sehen beide Methoden jedoch als sich ergänzende Diagnose-Maßnahmen. Je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung, persönlicher Situation des Patienten etc. entscheiden der behandelnde Arzt und unsere Radiologen in jedem Einzelfall, welche Diagnose-Methode sich am besten eignet.

In Notfallsituationen oder bei unruhigen Patienten wird zum Beispiel eher eine CT durchgeführt, da sie innerhalb von wenigen Minuten eine Diagnose liefert. Die Untersuchung mittels Kernspintomographie dauert dagegen zwischen 15 und 30 Minuten.

Dafür wird die MRT-Untersuchung in der Regel eingesetzt

  • zur besseren Unterscheidungen von Weichteilgewebe, Gelenkstrukturen, Brustgewebe und Gehirn und Nerven
  • zur Untersuchungen von Kindern und jungen Erwachsenen (wegen fehlender Strahlenbelastung)
  • bei einer Allergie gegen jodhaltige Röntgen-Kontrastmittel

Hier wird die Untersuchung angeboten

Die MRT wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: