
Jahrelange Studien haben gezeigt, dass das Strahlenrisiko in keinem Verhältnis zu dem Risiko steht, das bei Verzicht auf die Untersuchung entsteht. Sie sollten also auf jeden Fall regelmäßig zur Brustkrebsvorsorge gehen. Der Nutzen, Brustkrebs frühzeitig entdecken zu können, ist viel höher als das Risiko, durch die Mammographie an Krebs zu erkranken. Durch die Nutzung sicherer und schonender Mammographie-Verfahren, wie des neuen Microdosis-Mammographie-Systems, können Sie dieses Risiko noch weiter verringern.
Im Gegensatz zur analogen Mammographie-Technik verwendet die digitale Mammographie eine elektronische Speicherfolie, mit der die Bilddaten im Computer gespeichert und ausgewertet werden können. Diese Speicherfolie ist viel strahlenempfindlicher als ein Röntgenfilm.
Bei konventionellen, analogen Mammographie-Geräten wird die Brust auf einem Röntgenfilm abgebildet. Die Strahlenbelastung pro Untersuchung beträgt etwa ein Zehntel der durchschnittlichen natürlichen Strahlenbelastung, der ein Mensch pro Jahr ausgesetzt ist.
Die volldigitale Mammographie geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sie statt einer Speicherfolie einen digitalen Strahlendetektor verwendet. Er reagiert noch einmal deutlich sensibler auf Röntgenstrahlen als die Speicherfolie. Dadurch wird bei der volldigitalen Mammographie die benötigte Strahlung nochmals reduziert.
Die digitale Mammographie wird an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: